| Tagesfahrt
Am 2.9. bietet uns das Busunternehmen Hasenauer Reisen eine interessante Ausflugsfahrt nach Speyer und zum Schloßpark Schwetzingen an. Die Abfahrt ist um 7:30 Uhr in Dauernheim. Um ca. 10:00 Uhr erreichen wir Speyer. Hier können Sie eine Besichtigung der historischen Innenstadt und des Domes vornehmen. Danach ist eine gemeinsame Mittagspause geplant, bevor wir dann weiter nach Schwetzingen fahren. Die Rückreise beginnt um 17:00 Uhr. Unterwegs können wir in einer guten Gaststätte das Abendessen einnehmen. Gegen 21:30 Uhr werden wir dann wieder zu Hause sein.
Info`zum Schloss Schwetzingen und Park :
Eine der bedeutendsten Parkanlagen in Europa. Barocker Garten mit Moschee, Tempel, Tropfsteinhöhle, Ruine, Laubengängen, Skulpturen. Rokoko-Theater, in dem auch Konzerte stattfinden.
Die weitläufige Gartenanlage vereint das französische Gartenparterre mit dem Stil englischer Landschaftsgärten auf eindrucksvolle Art und Weise. Deswegen und aufgrund seines hervorragenden Gesamtzustandes wurde der Schwetzinger Schlossgarten in die Vorschlagsliste der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen. Auch in den liebevoll restaurierten Räumlichkeiten des Schlosses, den Zirkelsälen und dem Rokokotheater herrscht die verspielte Leichtigkeit des Rokoko. Zu keiner Sekunde haben die Besucher das Gefühl, im Schwetzinger Schloss von der "Macht der Geschichte" bedrängt oder erdrückt zu werden. Im Gegenteil: Die ehema-lige Sommerresidenz wirkt heute wie einst als vornehmer und gleichzeitig heller, freundlicher Ort.
Die wechselvolle Geschichte des Schwetzin-ger Schlosses spiegelt sich in seinen einzelnen Gebäuden ebenso wider wie im Schlossgarten. Aus der zu Verteidigungszwecken angelegten Tiefburg des 14. Jahrhunderts wurde im 16. Jahrhundert zunächst ein Jagdschloss, und wiederum zweihundert Jahre später war es Kurfürst Carl Theodor (1724-1799), der das Schloss zu seiner Sommerresidenz ausbauen ließ und ihm somit sein "Goldenes Zeitalter" schenkte. Nach mehrmaliger Zerstörung und Wiederaufbauten in vorangegangener Zeit erhielt das Schloss durch Carl Theodor, einem ausgesprochenen Förderer der Wissenschaften und bildenden Künste, die Konturen, die sich bis heute erhalten haben. Auch die Erweiterung des Schlossgartens und seine Ausstattung mit Wasserspielen, Brunnen, der herrlichen Moschee, Pavillons, Tempeln und Skulpturen sind auf Geheiß des letzten pfälzischen Kurfürsten vollzogen worden. Namhafte Architekten und Landschaftsgestalter wie Nicolas de Pigage oder Friedrich Ludwig Sckell sorgten dafür, dass sich der Mannheimer Hofstaat des 18. Jahrhunderts im Schwetzinger Schloss in den Sommermonaten wohl fühlte.
Carl Theodors Erbe der bayerischen Kurwürde, 1777, und die Verlegung der Residenz nach München brachten den Niedergang der Kurpfalz als Herrschaftsgebiet und ließen auch die Bedeutung des Schwetzinger Schlosses sinken. 1803 wurde die Kurpfalz aufgelöst. Schwetzingen wurde fortan von den badischen Markgrafen regiert.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Schloss und Schlossgarten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und stehen heute im Eigentum des Landes Baden-Württemberg. Seit 1970 erfolgten sukzessive Rekonstruktionen im Schlossgarten nach einem Parkpflegeplan. Schließlich gaben umfangreiche Renovierungsarbeiten dem Schloss zwischen 1976 und 1991 sein glanzvolles und bezauberndes Aussehen zurück. Damit wurde es wieder der Bestimmung zugeführt, die seinen Ausbau im 18. Jahrhundert veranlasste: ein Ort der Kultur, des Feierns und des Verlustierens.
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